Radfahren, Laufen, Nordic Walking:

Die besten Tipps für Outdoor-Sport im Winter

seo2b - Outdoor Sport im Winter

Outdoor-Sport im Winter muss nicht immer nur auf Skiern stattfinden.

Bewegung an der frischen Luft ist für viele immer noch das aller beste. Im Winter der Kälte trotzen und sich in freier Natur verausgaben. Mit der richtigen Sportart und der richtigen Kleidung ist dies ohne große Probleme möglich. Natürlich ist sich dabei an wintertauglichen Outdoor-Sportarten zu orientieren. Dazu gehören Fahrradfahren, Laufen und Nordic-Walking.


Diese Sportarten lassen sich unter den korrekten Vorsorgemaßnahmen sogar bei eisigen Minusgraden durchführen. Allerdings ist bei allen winterlichen Outdoor-Sportarten empfehlenswert, dass ein Trainingseinstieg bereits in der wärmeren Jahreszeit stattgefunden hat, so dass eine Grundfitness schon vorhanden ist.


Fahrradfahren: Outdoor-Sport Nummer Eins

Fahrradfahren gilt als besonders gelenkschonend und ist daher für einen großen Personenkreis eine der idealen Sportarten. Im Winter muss in erster Linie auf die Wege geachtet werden. Im besten Fall sind sie frei und unvereist. Doch auch bei Schnee ist das Radfahren möglich. In diesem Fall muss allerdings auf das richtige Profil und die richtigen Reifen geachtet werden. Reifen mit Spikes, zum Beispiel aus dem Fahrrad- und Fahrradzubehör-Shop Bikester, helfen im Schnee den Halt zu bewahren und sich sicher fortzubewegen.

Allerdings sind diese Reifen nur für normale oder schneebedeckte Wege gedacht. Auf vereisten Straßen helfen auch keine Spikes mehr.  – Dies gilt übrigens für alle Outdoor-Sportarten: Bei Glätte lieber zu Hause bleiben! Denn in solchen Fällen ist die Rutsch- und damit auch Unfallgefahr zu hoch.

Bei der Kleidung ist ebenfalls auf Wintertauglichkeit zu achten. Auf dem Fahrrad dauert die Aufwärmphase etwas länger als bei Laufsportarten. Daher ist es hier besonders wichtig, Funktionskleidung zu bevorzugen, die warmhält. Die äußerste Schicht sollte zudem vor Wind schützen uns wasserdicht sein. Sollte es während der Fahrt zu warm werden, kann die äußerste Jacke etwas geöffnet werden, um einen Temperaturausgleich zu schaffen.

Was keinesfalls fehlen darf, sind warme Handschuhe und ein Helm. Die Finger sind dem kalten Fahrtwind ausgesetzt und können während der Fahrt nicht zum Aufwärmen in die Tasche gesteckt werden. Das Material muss daher windabweisend und wärmespeichernd sein. Polyester verfügt über diese Eigenschaften. Wer lieber auf natürliche Materialien zurückgreift, ist mit echtem Leder gut beraten. Es ist äußerst robust und wetterbeständig.
 

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Im Winter ist vor allem auf die richtige Bereifung zu achten

Auf den Helm sollte gerade im Winter nicht verzichtet werden. Durch schlechte Witterung und schlechtere Sichtverhältnisse ist die Unfallgefahr höher als üblich. Zudem verringert der Helm den Wärmeverlust über den Kopf. Damit die Lüftungsschlitze im Helm diesen Effekt nicht wieder zum große Teil aufheben, gibt es noch spezielle Helmmützen, die darunter angezogen werden können. Im Gegensatz zu üblichen Wollmützen verrutschen diese nicht so leicht und vermeiden somit auch das Rutschen des Helms, was dessen Schutzfunktion ansonsten aushebeln würde.

Laufen: Outdoor-Sport Nummer Zwei

Im Vergleich zum Fahrradfahren ist Laufen zwar mehr Belastung für Knie- und Fußgelenke, aber dennoch nicht schädlich. Direkt hinter Radfahren gehört der Laufsport daher auch zu der beliebtesten Sportart in Österreich. Etwa elf Prozent der Bevölkerung laufen regelmäßig, um sich sportlich zu betätigen. Im Winter wird diese Zahl sicher noch etwas geringer ausfallen.

Wer zu den Tapferen gehört, die dem Laufen auch im Winter treu bleiben, wird ebenso auf die richtige Kleidung zurückgreifen müssen. Bis zu minus 15 Grad dürfen die Temperaturen draußen betragen, ohne Angst vor gesundheitlichen Risiken zu haben. Dennoch kann sich gerade die eiskalte Luft ziemlich schmerzhaft in den Atemwegen anfühlen. Je nach Bedarf sollte sich daher zusätzlich ein dünner Schal umgebunden werden, der Mund und Nase bedeckt. So wird die Luft etwas vorgewärmt, bevor sie durch die Nase eingeatmet wird.

Bei der Laufkleidung neigen die meisten dazu, sich deutlich zu warm anzuziehen. Dies ist aufgrund der Temperaturen im Winter auch nachvollziehbar. Doch durch die körperliche Betätigung wird der Körper beim Laufen schnell aufgeheizt. Etwa nach zehn Minuten ist der Körper soweit aufgewärmt, dass die anfängliche Kleidung zu warm erscheint. Daher gilt es, sich beim Laufen am Zwiebelprinzip zu orientieren. So können bei Bedarf einzelne Schichten währende des Laufens ausgezogen und um die Hüfte gebunden werden.

Dies sollte jedoch nicht übertrieben werden. Wer bei Minusgraden im T-Shirt joggt, riskiert ein zu schnelles Auskühlen der Muskulatur und damit Verletzungen wie Zerrungen. Außerdem ist einem starken Schwitzen durch entsprechende Funktionskleidung vorzubeugen. Unmittelbar am Körper sollten vor allem atmungsaktive Materialien getragen werden, die Schweiß schnell nach außen abtransportieren und selber nicht klamm werden. Nichts ist ungemütlicher, als in einem durchnässten Baumwoll-T-Shirt durch die Kälte zu laufen.

Außen sollte eine dünne, aber winddichte Jacke getragen werden, die die eigene Körperwärme speichert. Ebenso sind die Extremitäten gut zu schützen. Mütze, Schal, Handschuhe und lange Hosen sind verpflichtend. Ebenso muss auf ein vernünftiges Profil unter den Laufschuhen geachtet werden, um einen sicheren Schritt zu haben. Durch richtiges Schuhwerk und richtige Socken können die Füße zudem warm gehalten werden. Kalte und nasse Füße lassen einen schnell frieren und erhöhen die Neigung sich zu Erkälten.


Nordic-Walking: Outdoor-Sport Nummer Drei

Auch bei Nordic-Walking ist es wichtig, auf warme Füße zu achten. Da hier das Lauftempo geringer ist als beim klassischen Laufen, sollte auch auf einen stärkeren Wärmedämmeffekt geachtet werden. Im Winter sind hierfür besser Leder- oder Gore Tex Schuhe geeignet, die nicht wasserdurchlässig sind und über ausreichend Profil verfügen.

Die Kleidung sollte mindestens drei Schichten betragen:
 

  • Funktionsunterwäsche, die Schweiß schnell nach außen leitet
  • Fleece-Pulli, der die Wärme am Körper hält
  • Winddichte und wasserfeste Winterjacke


Je nach Dicke der Jacke kann noch eine Lage Kleidung mehr darunter getragen werden. Gerade Frauen neigen schneller zum Frieren und sollten an einer Schicht mehr nicht sparen.
 

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Nordic-Walking ist die ideale Sportart für Kondition, Koordination und Kraft.

Ähnlich wie beim Radfahren sind die Hände die ganze Zeit der Kälte ausgesetzt, da sie während des Nordic-Walking die Walkingstöcke umgreifen. Daher sind warme Handschuhe auch hier unbedingt erforderlich. Ebenso sind ein warmer Schal und Mütze wichtig, um den Wärmeverlust über den Kopf zu verringern. Und auch beim Nordic Walking ist auf die Bodenbeschaffenheit zu achten.

Im Schnee geben die Stöcke zusätzlichen Halt, auf Glatteis sind sie allerdings keine Hilfe. Hier steigt dann zusätzlich die Verletzungsgefahr, da durch das Schlaufenarmband das Handgelenk mit dem Stock verbunden ist und sich so bei einem Sturz schlechter abgefangen werden kann.

Wie bei allen Outdoor-Sportarten muss auf eine gute Sichtbarkeit geachtet werden. Die Kleidung sollte sich gut von der Umgebung abheben. Zusätzlich können Reflektoren oder Stirnlampen hilfreich sein, um besser gesehen zu werden. 

 

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