Diätmethoden

Saftfasten

Beim Saftfasten verzichtet man zur Gänze auf feste Nahrung. Es handelt sich also um eine mildere Form des Wasser-Tee-Fastens. Beim Saftfasten werden dem Körper über Obst-und Gemüsesäfte wichtige Vitamine und Mineralien zugeführt. Wie bei jeder Form des Fastens wird auch das Saftfasten nur über einen bestimmten Zeitraum durchgeführt.

Die Idee:

Verzicht kommt vor Verzehr. Striktes Fasten bedeutet den Verzicht auf jegliche feste Nahrung und Getränke über mehrere Tage. Es gibt zahlreiche Formen und Abwandlungen des Fastens - eine davon ist das sogenannte Saftfasten. Hier wird neben Wasser und Tee nur Fruchtsaft beziehungsweise Gemüsesaft konsumiert, um eine schnelle Gewichtsreduktion herbei zu führen.

Die Stoffwechselumstellung ist daher beim Saftfasten etwas milder als bei strengeren Fastenformen. Durch das Fasten kann der Körper nicht nur von Gewicht, sondern auch von Übersäuerung befreit werden. Im Zentrum steht also die Entlastung und Entschlackung des Körpers.

Die Methode: 

Trink dich schlank! Durch den Verzicht auf feste Nahrungsmittel wird auch die tägliche Kalorienzufuhr drastisch gesenkt. Fastenkuren sind nicht als langfristige Diäten im herkömmlichen Sinn zu begreifen. Sie sollten nur über einen gewissen Zeitraum und unter ständiger ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. 

Obstsäfte und Gemüsesäfte

Beim Saftfasten verzichtet man auf feste Nahrung.

Saftfasten wird meist zur schnellen und effektiven Gewichtsreduktion und Entschlackung des Körpers durchgeführt. Bis zu 5 Kilo kann man sich innerhalb einer Woche von den Hüften "hungern". Während des aktiven Fastens nimmt man lediglich Säfte, ungesüßte Tees und Wasser zu sich.

So wird die Grenze von 300 Kalorien pro Tag nicht überschritten und der Körper baut schnell an Gewicht ab. Bäder, Massagen und Saunabesuche sowie mäßige Bewegung an der frischen Luft können die Entschlackung zusätzlich fördern. 

Ein Saftfasten-Tag:
Trinken Sie am Morgen zwei Tassen Kräuter- oder Früchtetee. Mittags sollten Sie einen Viertelliter ungesalzenen Gemüsesaft zu sich nehmen und diese flüssige "Mahlzeit" am Nachmittag mit zwei Tassen Tee ergänzen. Abends "gönnen" Sie sich dann einen Viertelliter Obst- oder Gemüsesaft und einen Viertelliter ungesalzene Gemüsebrühe.

Grundsätzlich darf man während des Saftfastens so viel Wasser und ungesüßten Tee wie gewünscht zu sich nehmen. Empfohlen werden auch bis zu 80 Milliliter Frischpflanzensäfte wie  Löwenzahn -, Artischocken- oder Brennesselsaft als Vitamin-Booster für den Körper. Diese Säfte können entweder Löffelweise oder als Teezusatz eingenommen werden.

Lesen Sie weiter: die Stärken und Schwächen der Diät
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